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Hand in Hand

Entlassfeier der neunten Klasse in Oerlenbach

Am frühen Abend begrüßte Rektor Ulrich Müller die 17 Entlassschüler mit ihren Eltern in der Aula der Grund- und Mittelschule Oerlenbach.  Er freute sich über das zahlreiche Erscheinen der Gemeindevertretung, des Elternbeirats und der gesamten Schulfamilie. Dies zeige, dass man heute einen wichtigen Anlass gebührend feiern wolle.

Eine gute Klassengemeinschaft

„Hand in Hand“ sang die zweite Klasse mit ihrer Lehrerin Marianne Wunderwald gleich zu Beginn und traf damit den Nagel auf den Kopf. Den guten Zusammenhalt in der Klassengemeinschaft betonten in ihren Ansprachen sowohl die beiden Klassensprecherinnen Paula Steuerwald und Julia Sebold, als auch Klassleiterin Gundula Reuter und Rektor Ulrich Müller. Die neue Zusammensetzung zu Beginn des siebten Schuljahres, als zum Erhalt der Klasse 7 Schüler und Schülerinnen von Poppenhausen an die Mittelschule Oerlenbach wechselten, hatte sich als Glücksfall entwickelt. Es bildeten sich neue Freundschaften, die die Schüler durch Höhen und Tiefen trugen. Einige dieser Erlebnisse brachte die Klassenlehrerin Frau Reuter in ihrer humorvollen und wertschätzenden Rede in Erinnerung, was bei den anwesenden Gästen ein vielfaches Schmunzeln hervorrief. Die in liebevoller Kleinarbeit zusammengestellten und musikalisch passend unterlegten Fotos aus vergangenen Zeiten, die sie präsentierte, fanden großen Anklang.

Wege finden

„ Erkenne dich selbst“ – diesen Orakelspruch gab Rektor Ulrich Müller den Entlassschülern mit auf den Weg. Dabei müsse man außer den Stärken, aber auch die persönlichen Grenzen in den Blick nehmen und akzeptieren. Doch gelte es, nicht an den Grenzen stehen zu bleiben, sondern Wege zu suchen, die weiterführten. Gemeinsam habe man versucht, für jeden Schüler eine passende Anschlussmöglichkeit an die Schullaufbahn in Oerlenbach zu finden. Dies sei auch dieses Jahr wieder gut gelungen. Hohe Anerkennung sprach er den 12 Schülern aus, die die Schule mit dem Quali verlassen.

Soziale Kompetenzen ausschlaggebend

Für besondere Leistungen erhielten Fabio Meister, Sophie Plötner, Sophia Sarwari und Julia Sebold Präsente der ortsansässigen Banken, des Elternbeirats und der Gemeinde. Bürgermeister Franz Kuhn wies darauf hin, dass man mit Noten sicherlich die Leistungen eines Menschen bewerten könne, nicht aber ihn selbst. Hier zählten vielmehr die charakterlichen Eigenschaften. So dankte er den Eltern und Lehrkräften für ihr erziehliches Wirken. Sie hätten beigetragen, dass aus Kindern junge Menschen geworden seien, die man stolz und zuversichtlich ziehen lassen könne. Das bestätigte auch die Leiterin der Ganztagesschule, Silke Zänglein. Sie bescheinigte ihren Schützlingen in eigens erstellten Zeugnissen vielfache soziale Kompetenzen.

Am Ende bedankte sich der Schulleiter bei Elternbeirat, Lehrkräften und Ganztagesschule für die Bewirtung und die musikalisch-tänzerische Umrahmung. Auch der Gottesdienst im Vorfeld der Verabschiedung, der von Frau Schöller und Herrn Full gestaltet worden war, habe diesem Abend einen würdigen Rahmen verliehen

Rote Rosen als Zeichen der Wertschätzung

Neuntklässler der Mittelschule Oerlenbach mit guten Wünschen verabschiedet

„Und jetzt raus mit euch ins bunte Leben“ – diese Worte rief Traudl Schöller den Neuntklässlern der Mittelschule Oerlenbach am Ende des Gottesdienstes zu. Gemeinsam mit dem evangelischen Pfarrer Klein und dem Religionslehrer Roland Full hatte sie eine ökumenische Feier vorbereitet, die viele Besucher bewegte. Die Lieder stammten aus den Charts, und die Texte griffen die Situation der Jugendlichen gut auf. „Ist da jemand, der mich begleitet?“, fragte nicht nur Adel Tawil, sondern auch so mancher Schüler, der sich beruflich oder schulisch demnächst in einer völlig neuen Umgebung und Situation wiederfindet. Gut, dass es als Erinnerung eine Brille für den nötigen Durchblick und Weitblick gab.

Viele gute Wünsche

Im Anschluss an die kirchliche Feier versammelten sich die geladenen Gäste in der Aula der Mittelschule Oerlenbach. In den Ansprachen der Elternbeiratsvorsitzenden Frau Winzig, der Klassenelternsprecherin Frau Sandrock und des Bürgermeisters Franz Kuhn herrschte kein Mangel an guten Wünschen und Zuspruch. „Geht euren Weg!“ – „Bleibt euch selbst treu!“ – „Bringt euch ein in die Gesellschaft!“

Schulleiter Ulrich Müller und Klassleiter Werner Vierheilig nahmen die hellen Tage wie die Gewitterwolken gleichermaßen ins Auge. Nach einer nicht immer einfachen Zeit zu Beginn der siebten Klasse habe es eine stetige Entwicklung zu einem guten Miteinander im letzten Jahr gegeben. „Ihr seid zu Vorbildern für viele eurer Mitschüler in den anderen Klassen geworden“, lobte sie der Rektor. Man lasse sie jetzt durch die Tür in ein neues Leben gehen und sei stolz, dass jeder seinen Weg gefunden habe, gleich ob im Beruf oder einer weiteren schulischen Ausbildung.

Gegenseitige Anerkennung

Bürgermeister Franz Kuhn sowie Vertreter der örtlichen Banken überreichten Geschenkgutscheine für hervorragende schulische Leistungen an Sina Zwirlein, Aileen Johannes und Jacqueline Macher.
Doch auch die Entlasschüler selber kamen zu Wort. Klassensprecherin Charlotte Schüller dankte in ihrer Rede allen, die sie auf dem Weg zum Abschluss tatkräftig unterstützt hätten. Sie hob den Klassenlehrer Werner Vierheilig hervor, der sich durch „Herzblut und unerbittliche Konsequenz“ die Anerkennung als unumstrittener Häuptling verdient habe. Doch auch Schulleitung, Lehrkräfte, Schulpersonal und Eltern hätten einen erheblichen Anteil an dem Erfolg, den man heute Abend feiern könne. Daher gab es rote Rosen als Zeichen der Wertschätzung und Schokolade um so manchen Wermutstropfen zu versüßen.

Würdiger Rahmen

Elternbeirat und Eltern der neunten Klasse sorgten im Anschluss an den offiziellen Teil für das leibliche Wohl der Gäste. Die Musikgruppen der Grundschule umrahmten die Abschlussfeier. Sie wünschten in ihren Liedern und Tänzen „Alles Gute zum Abschluss“ (AG Musik mit Frau Pfister) und erinnerten, wie wichtig es sei, „Hand in Hand“ (WIM-Klassen) zu gehen.

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