Das Kollegium und die Schulleitung der Grund- und Mittelschule Oerlenbach wünschen allen Schülern und Eltern schöne Urlaubstage und viel Erholung.

Wir bedanken uns bei allen Mitarbeitern, Eltern und Helfern für die gute Zusammenarbeit und die tolle Unterstützung im Schuljahr 2018/19.

Die Schule beginnt nach den Ferien wieder am 10. September.

Mit dem Ritterschlag in den Ruhestand

Mit Ablauf des Schuljahres verabschiedete die Grund- und Mittelschule Oerlenbach den langjährigen Kollegen Roland Full verabschiedet. Personalrat Andreas Albert und Rektor Ulrich Müller dankten ihm für den Einsatz im Unterricht, im Schulleben und im Kollegium. Ganz gleich ob Erstklässler oder Mittelschüler, Religionsunterricht oder Geschichte, Kollegenausflug oder Unterstützung der Ganztagesschule – als Lehrer vom alten Schlag habe er über viele Jahre Flexibilität und Engagement gezeigt. Das Team der Ganztagesschule ließ es sich daher nicht nehmen, ihn ob dieser Verdienste zum Ritter „Sir Roland“ zu schlagen.

Im Gespräch mit Erwin Pelzig, alias Thomas Lenz, plauderte der angehende Ruheständler über vergangene Zeiten und zukünftige Pläne. Das Kollegium betete für ihn eine Ruhestandslitanei, damit er die kommenden Jahre in Gesundheit und Freude genießen könne. (Petra Schramm)

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Bildrechte: Margit Hofmann; die abgebildeten Personen sind mit der Veröffentlichung einverstanden

Bild: Roland Full erhält den pädagogischen Ritterschlag von der Leiterin der Ganztagesschule

Hand in Hand

Entlassfeier der neunten Klasse in Oerlenbach

Am frühen Abend begrüßte Rektor Ulrich Müller die 17 Entlassschüler mit ihren Eltern in der Aula der Grund- und Mittelschule Oerlenbach.  Er freute sich über das zahlreiche Erscheinen der Gemeindevertretung, des Elternbeirats und der gesamten Schulfamilie. Dies zeige, dass man heute einen wichtigen Anlass gebührend feiern wolle.

Eine gute Klassengemeinschaft

„Hand in Hand“ sang die zweite Klasse mit ihrer Lehrerin Marianne Wunderwald gleich zu Beginn und traf damit den Nagel auf den Kopf. Den guten Zusammenhalt in der Klassengemeinschaft betonten in ihren Ansprachen sowohl die beiden Klassensprecherinnen Paula Steuerwald und Julia Sebold, als auch Klassleiterin Gundula Reuter und Rektor Ulrich Müller. Die neue Zusammensetzung zu Beginn des siebten Schuljahres, als zum Erhalt der Klasse 7 Schüler und Schülerinnen von Poppenhausen an die Mittelschule Oerlenbach wechselten, hatte sich als Glücksfall entwickelt. Es bildeten sich neue Freundschaften, die die Schüler durch Höhen und Tiefen trugen. Einige dieser Erlebnisse brachte die Klassenlehrerin Frau Reuter in ihrer humorvollen und wertschätzenden Rede in Erinnerung, was bei den anwesenden Gästen ein vielfaches Schmunzeln hervorrief. Die in liebevoller Kleinarbeit zusammengestellten und musikalisch passend unterlegten Fotos aus vergangenen Zeiten, die sie präsentierte, fanden großen Anklang.

Wege finden

„ Erkenne dich selbst“ – diesen Orakelspruch gab Rektor Ulrich Müller den Entlassschülern mit auf den Weg. Dabei müsse man außer den Stärken, aber auch die persönlichen Grenzen in den Blick nehmen und akzeptieren. Doch gelte es, nicht an den Grenzen stehen zu bleiben, sondern Wege zu suchen, die weiterführten. Gemeinsam habe man versucht, für jeden Schüler eine passende Anschlussmöglichkeit an die Schullaufbahn in Oerlenbach zu finden. Dies sei auch dieses Jahr wieder gut gelungen. Hohe Anerkennung sprach er den 12 Schülern aus, die die Schule mit dem Quali verlassen.

Soziale Kompetenzen ausschlaggebend

Für besondere Leistungen erhielten Fabio Meister, Sophie Plötner, Sophia Sarwari und Julia Sebold Präsente der ortsansässigen Banken, des Elternbeirats und der Gemeinde. Bürgermeister Franz Kuhn wies darauf hin, dass man mit Noten sicherlich die Leistungen eines Menschen bewerten könne, nicht aber ihn selbst. Hier zählten vielmehr die charakterlichen Eigenschaften. So dankte er den Eltern und Lehrkräften für ihr erziehliches Wirken. Sie hätten beigetragen, dass aus Kindern junge Menschen geworden seien, die man stolz und zuversichtlich ziehen lassen könne. Das bestätigte auch die Leiterin der Ganztagesschule, Silke Zänglein. Sie bescheinigte ihren Schützlingen in eigens erstellten Zeugnissen vielfache soziale Kompetenzen.

Am Ende bedankte sich der Schulleiter bei Elternbeirat, Lehrkräften und Ganztagesschule für die Bewirtung und die musikalisch-tänzerische Umrahmung. Auch der Gottesdienst im Vorfeld der Verabschiedung, der von Frau Schöller und Herrn Full gestaltet worden war, habe diesem Abend einen würdigen Rahmen verliehen

Wir schenken euch eine Geschichte

Traumhafte Stimmung beim Lesetag in Ebenhausen

Gegen Ende des Schuljahres machten die Lehrkräfte der Grundschule Oerlenbach ihren Schülern ein ganz besonderes Geschenk. Sie schenkten ihnen einen Vormittag lang Zeit für Geschichten. Auch wenn viele Studien belegen, dass sich Kinder und Jugendliche immer weniger für Bücher und das Lesen interessieren, so war im Schulhaus Ebenhausen das Gegenteil zu erleben.

Das Schulhaus quoll fast über, als Rektor Ulrich Müller am Morgen die 150 Schüler und Schülerinnen begrüßten. Er dankte den Grundschullehrkräften für ihr Engagement. Schon der erste Eindruck spreche für sich: Hier sei mit viel Liebe ein ganz besonderer Tag vorbereitet worden. Durch das Schulhaus zog sich eine lange Leine, an die die Kinder im Vorfeld schon die Steckbriefe ihrer Lieblingsbücher gehängt hatten. Jede Menge Lesetipps für die nahenden Ferien.

Gespannt warteten alle auf den Start der ersten Workshop-Runde. Ganz gleich ob Sams oder Olchis, Märchen oder Abenteuergeschichte, Lesehöhlen oder Klassenzimmer, Erstklässer oder Viertklässer, überall ließen sich die Mädchen und Jungen von den Geschichten verzaubern. Dazu kamen kreative oder musikalische Angebote. Es wurde geschrieben, gebastelt oder sogar gewandert.

Da es schwer war, sich bei einem so vielseitigen Angebot zu entscheiden, gingen die Schüler nach der Pause in eine zweite Runde. Als das Olchi-Lied am Ende erklang, begegnete vielen Lehrkräften ein verwunderter Blick: „Wie schon Schule aus?“ Damit war dann allen klar, dass Lesen alles sein kann, aber nicht langweilig. (Petra Schramm)

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Bildrechte bei Marianne Wunderwald; die abgebildeten Personen sind mit der Veröffentlichung einverstanden.


Fröhlich – sportlich – erfolgreich

Bei bestem Wetter starteten die diesjährigen Bundesjugendspiele der Grundschule. Wie jedes Jahr durften die Schüler und Lehrkräfte die gepflegten Sportstätten der Bundespolizei in Oerlenbach nutzen. Die Sechstklässler mit ihrer Klassleiterin Frau Hoffmann hatten sich als tatkräftige Helfer eingefunden. Damit waren die äußeren Bedingungen für einen erfolgreichen Tag gegeben.

Mit Feuereifer und großer Disziplin bestritten die Grundschüler ihren Dreikampf im Laufen, Werfen und Springen. Den krönenden Abschluss bildeten die Ausdauerläufe am Ende der Veranstaltung. Wer keine Kraft mehr besaß, wurde zum anfeuernden Zuschauer. Alle anderen holten auch noch die letzten Reserven aus sich heraus und verbesserten oftmals ihre eigenen Bestmarken.

Ein Dankeschön geht an die Sportbeauftragte der Schule, Frau Edelhäuser, die für den reibungslosen Ablauf Sorge getragen hatte.

(Petra Schramm, Marianne Wunderwald)

Circus Luna – ein Traum wird Wirklichkeit

Am Montag, den 6. Mai 2019, war es endlich so weit. Die Zirkuswoche im Circus Luna in Westheim begann. Jeden Morgen fuhren wir gemeinsam mit der 4b im Bus dort hin. Am Eingang begrüßte uns stets der Zirkusdirektor Herr Bethhäuser, den wir aber nur Herr Direktor oder Peter nennen sollten.

Als wir die Manege betraten, mussten wir uns zuerst aufwärmen. Danach durften wir alle 13 Artistikübungen ausprobieren: Luft- und Bodenakrobatik, Trampolinspringen, Umgang mit Diabolos, Nagelbrett und Feuer, Seilspringen und Auftritte als Clown. Ein besonderes Highlight waren die Übungen als Fakir.
Am Nachmittag des ersten Tages machten wir drei Probestunden in unseren Lieblingsdisziplinen. Danach mussten wir uns für zwei Circusfächer entscheiden. Gegen 15.45 Uhr brachte uns der Bus wieder nach Hause.

Wir trainierten von Dienstag bis Donnerstag je zwei Stunden am Vormittag und am Nachmittag. Dazwischen hatten wir eine Stunde Pause. Wir durften uns zwei von dreizehn Zirkusübungen aussuchen. Unsere Trainer hießen Luke, Peter, Lausi, Marie und Emelie. Lausi trainierte Laufkugel, Pyramidenbau und Trampolinspringen. Bei Luke lernten wir den Umgang mit Diabolo und Trapez. Peter übte mit den Ikariern, den Clowns und den Fakiren. Marie trainierte Luftring, Springseil und Bodenakrobatik. Bei Emelie lernten wir, wie man sich am Vertikaltuch und auf dem Drahtseil bewegt.

Nach den harten Trainingsstunden stärkten wir uns immer am Buffet, das unsere Eltern für uns vorbereitet hatten. Oft taten uns Hände, Arme oder Schultern weh. Doch wir waren stolz auf unsere Fortschritte.

Am Freitag früh war schließlich Generalprobe. Alle sahen zum ersten Mal ihre Kostüme. Die Trapez-künstler waren zum Beispiel als Matrosen verkleidet. Auch die Musik war an jede Nummer ange-passt. Jetzt sahen wir auch, wie gut die anderen ihre Kunststücke beherrschten. Besonders lustig waren die Auftritte der Clowns. Andere Aufführungen waren gefährlich oder zum Staunen. Manche Kinder mussten sich sehr beeilen, dass sie ihren nächsten Auftritt nicht verpassten.  Am Ende der Generalprobe hatten wir dreieinhalb Stunden im Zelt ausgehalten mit nur 10 Minuten Pause Dafür waren wir kurz vor 13 Uhr schon zu Hause. Unsere Vorfreude auf die Aufführung am Abend war riesig.

Am Abend fuhren wir in Fahrgemeinschaften zum Circus Luna. Wir verstauten unsere Sachen in Zel-ten und stellten uns in der langen Schlange der Kostümausgabe an. Nachdem wir unsere Kostüme angezogen hatten, wurden wir geschminkt. Bei manchen Kindern sah die Schminke lustig aus. Die Jungs fanden es albern und konnten es gar nicht leiden. Nach einem kurzen Aufwärmen wurden die Zuschauer schon in den Tabernakel, das Zelt, gelassen. Es war rappelvoll. Wir waren sehr aufgeregt.

Die Vorstellung begann. Bei vielen Nummern wurde geklatscht und gelacht. Die Aufführung wurde ein voller Erfolg. Alle fuhren stolz nach Hause.

Wir bedanken uns beim ganzen Circus-Team für die schöne Woche!

(verfasst von der Klasse 4a)

Fröhliches Miteinander beim Schulfest in Oerlenbach

Gemäß dem Motto „Drei Häuser – eine Schule“ hatten die Lehrkräfte und Schüler aus den drei Schulhäusern Rottershausen, Ebenhausen und Oerlenbach gemeinsam mit dem Elternbeirat und der gesamten Schulfamilie an einem Strang gezogen bei der Vorbereitung und Planung des Schulfestes. Das Ergebnis konnte sich wahrlich sehen lassen.

Dieser Meinung war auch Rektor Ulrich Müller, als er am Freitag, den 31. Mai 2019, neben den Schülern und ihren Familien auch Bewohner des benachbarten Seniorenheims sowie ehemalige Schüler und Lehrkräfte begrüßen konnte.

Mit Musik und Tanzaufführungen begann ein erlebnisreicher Nachmittag. Rund um das Schulhaus hielten die verschiedenen Klassen und Gruppen ein vielfältiges Angebot an sportlichen und kreativen Workshops bereit. Beim Torwandschießen, Bowlen und an verschiedenen Geschicklichkeitsparcours konnten sich die Schüler und Besucher austoben. Die Mutigen unter ihnen wagten sich durch das Gruselkabinett und für die ruhigeren Momente gab es verschiedene Werk- und Informationsstände. Gut besucht waren die Quizrunden der achten Klasse. Auch das neue Insektenhotel des BUND konnte besichtigt werden. Passend zum Sommerwetter hatten die Neuntklässer eine Cocktailbar aufgebaut.

Ein tatkräftiger Elternbeirat verwöhnte alle Besucher kulinarisch und bewahrte sie unter den Sonnenschirmen vor Sonnenbrand.

Ein heißer Tag in der Bayernhalle

In der Bad Kissinger  Bayernhalle fand am 23.5.19 ein Basketballfest statt. Alle vierten Klassen aus dem Landkreis Bad Kissingen waren eingeladen. Die Kinder wurden in 12 Gruppen aufgeteilt und schon konnten die Wettkämpfe beginnen. Die Teilnehmer mussten in den verschiedenen Disziplinen wie dribbeln, passen, Korbwürfe und Teamspiel ihr Können unter Beweis stellen. Es ging oft heiß her, trotzdem hatten alle viel Spaß. Bei der Siegerehrung bekam jede Klasse einen Ball und eine Urkunde. Die Teams auf den drei ersten Plätzen bekamen zusätzlich eine Medaille. An den strahlenden Kinderaugen konnte man sehen, dass es eine durch und durch gelungene Veranstaltung gewesen war.

(von Sam-Luis Braun, 4a)

 

Schulausflug mit Buchgeschenk

An einem Montag im Mai fuhren wir Viertklässler aus der 4a zusammen mit der Parallelklasse um 8 Uhr nach Schweinfurt. Dort liefen wir zur Buchhandlung Vogel. Die Buchhändlerin begrüßte uns freundlich und erzählte uns etwas über die Geschichte des Buches, z.B. dass Johannes Gutenberg die erste Druckpresse erfunden hat. Im Anschluss machten wir ein Buch-Quiz. Danach durften alle Kinder sich im Laden umschauen und in Bücher reinlesen. Als wir uns später verabschiedeten, bekam jedes Kind von der Stiftung Lesen das Buch „Der geheime Kontinent“ geschenkt.

Gemeinsam liefen wir zum Marktplatz. Dort machten wir Rast und aßen unsere Pausenbrote. Anschließend nahm jede Klasse an einer Stadtführung teil. Wir kamen am Rathaus vorbei, sahen den alten Schrotturm und bestiegen einen Wachturm der Stadtmauer. Die Stadtführerin erklärte alles sehr interessant.

Zum krönenden Abschluss des Ausfluges bekam jedes Kind in der Eisdiele noch ein Eis. Gegen 13 Uhr fuhren wir mit dem Zug wieder zurück nach Ebenhausen.

Das war ein schöner Tag!

(von Kaitlyn Weber, 4a)

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