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Helau! – Faschingsdisco 2019 in Oerlenbach

Wie jedes Jahr fieberten die Schüler der Grund- und Mittelschule auch diesmal ihrer alljährlichen Faschingsdisco entgegen – und sie wurden nicht enttäuscht.

Gemeinsam mit der SMV und vielen Helfern hatte die Jugendsozialarbeiterin Julia Klinke die Aula dekoriert und das Programm vorbereitet. Die Neuntklässer sorgten für die passende Musik. In ausgelassener Stimmung tanzten Schüler und Lehrer, schossen in der Fotobox witzige Erinnerungsbilder und stärkten sich beim Elternbeirat am Büffet. Bei den beiden Kostümprämierungen zeigten sich der Einfallsreichtum und die Faschingsfreude vieler Schüler. Zwischen Einhörnern und Glitzergirls,  Gangstern und Polizisten,  Sheriff oder Indianersquaws fiel die Auswahl schwer. Doch auch Lehrer und Eltern hätten durchaus einen Preis für das schönste Kostüm verdient. Vielleicht im nächsten Jahr, wenn alle wieder der Kultveranstaltung entgegenfiebern.

Lichterfest

Kerzen – Sterne – Taschenlampen

Lichterfeier der Grund- und Mittelschule Oerlenbach

 

„Kinder tragen Licht ins Dunkel“ – mit diesem Lied zogen die Schüler der Grund- und Mittelschule Oerlenbach vom Pausenhof in die dunkle Kirche und tauchten diese mit ihren vielen Kerzen in ein stimmungsvolles Licht. So begann die traditionelle Lichterfeier, die auch von vielen Eltern und ehemaligen Kollegen besucht wurde. Die Konrektorin Petra Schramm führte durch ein kurzweiliges, abwechslungsreiches Programm.

Licht als zentrales Thema

Vom besinnlichen Weihnachtslied mit Orgelbegleitung über einen schwungvollen Popsong oder Weihnachtsrap bis hin zur zauberhaften Klanggeschichte hatten die Lehrkräfte mit ihren Schülern die ganze musikalische Bandbreite ausgeschöpft.

Das Licht, ganz gleich ob von Kerzen oder Sternen, stand dabei im Mittelpunkt. Die Schüler und Besucher waren jedoch nicht nur Zuhörer, sondern auch Mitwirkende. Sie wurden beim Taschenlampen-Tanz der Ganztagesschule in die Choreografie einbezogen, durften die Erstklässler beim Tanz der Schneeflocken unterstützen und konnten dank Liedzettel kräftig mitsingen, wenn die Orgel erklang.

Dank für gute Zusammenarbeit

Rektor Urlich Müller verband seine Weihnachts- und Neujahrswünschen mit einem kurzen Rückblick auf ein Schuljahr mit vielen Highlights. Abschließend dankte er allen Beteiligten für das Engagement und die gute Zusammenarbeit, die auch diese Lichterfeier zu einer gelungenen Veranstaltung gemacht hätten. Ein ganz besonderes Dankeschön galt den Eltern aus den Teams „Gesundes Pausenbrot“. Sie hatten in den jeweiligen Schulhäusern ein weihnachtliches Frühstück vorbereitet, das auf alle Gesichter ein Leuchten zauberte.

(Petra Schramm)

 

Anlage:  Bilder

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Bildquelle: Marianne Wunderwald (Lehrkraft)

Zeitungsbericht

Schülerlotsenfeier

Unverzichtbar für die Schulwegsicherheit

Ehrungen und Geschenke für die Schülerlotsen in Oerlenbach

 

Im Rahmen der alljährlichen Weihnachtsfeier zu Ehren der Schülerlotsen begrüßte Rektor Ulrich Müller die große Zahl an Schulweghelfern. Natürlich seien es vor allem die Schülerlotsen, die aus diesem Kreis nicht mehr wegzudenken seien. Daneben verwies er aber auch auf das Engagement der Busaufsichten und die Umsicht und Geduld des Schulbusfahrers. Von Seiten der Gemeinde, die für die Schulwegsicherheit  Sorge trägt, lobte der Zweite Bürgermeister, Gerhard Fischer, die Schüler und Schülerinnen der Mittelschule für ihren Einsatz.

Als Dankeschön der gesamten Elternschaft, die ihre Kinder auf dem Schulweg in guten Händen weiß, überreichte im Anschluss die Vorsitzende des Elternbeirats, Mareike Braun, den Schülerlotsen eine süße Kleinigkeit.

Stolz auf ihre Truppe der Schülerlotsen zeigte sich auch die Sicherheitsbeauftragte der Schule, Sabine Hoffmann. Sie nahm aus den Händen von PHM Kleren einen Scheck der Kreisverkehrswacht Bad Kissingen entgegen, der der Schülerlotsenarbeit der Schule zugute kommt. Zuvor hatte der Polizeibeamte die Bedeutung dieses Dienstes herausgestellt. Er werde von den Schülern freiwillig, jedoch zuverlässig bei Wind und Wetter ausgeführt. An den gesicherten Stellen hat sich seit vielen Jahren kein Schulwegunfall mehr ereignet. Daher sei es auch angebracht, diejenigen  zu ehren, die jetzt in der neunten Klasse, kurz vor ihrem Schulabschluss, ausscheiden. Als Zeichen der Anerkennung erhielten 13 Schüler eine Urkunde und eine Ehrennadel der Verkehrswacht.

Abgerundet wurde die Feierstunde durch Beiträge verschiedener Klassen. So zeigten auch die Schüler selbst, dass sie das Engagement ihrer Schülerlotsen zu schätzen wissen.

(Petra Schramm)

 

Anlage

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Bild 1: Scheckübergabe

Presseartikel

Unsere neuen Kollegen im Schuljahr 18/19

Fabulous Four im Ruhestand

Bewegender Abschied verdienter Kollegen nach mehr als 40 Jahren

 

Als wären 34 Grad Außentemperatur nicht schon genug, gab es kurz vor den Sommerferien auch im Gebäude der Grund- und Mittelschule Oerlenbach warme Worte von vielen Seiten. Anlass war die Verabschiedung von vier langjährigen Lehrkräften in den Ruhestand. Sowohl Bürgermeister Franz Kuhn als auch Personalratsvorsitzender Wolfgang Wittmann würdigten deren jahrzehntelangen Einsatz für die gesamte Schulfamilie. Durch ihre fachliche Kompetenz, ihre Empathie und ein hohes Maß an Verantwortung und Einsatzbereitschaft hätten sich die vier einen guten Ruf bei Schülern, Lehrerkollegen, Schulleitung und Eltern erworben. Auch Pfarrer Klein und die Vertretung des Elternbeirats Frau Sandrock waren sich sicher „Ihr habt Spuren hinterlassen. Wir werden euch vermissen.“

 

Werner Vierheilig arbeitete seit 1982/83 in den Jahrgangsstufen sieben bis neun stets intensiv in Richtung Quali, um seinen Schülern beste berufliche Perspektiven zu ermöglichen. Als ortsansässiger Lehrer pflegte er von Beginn an engen Elternkontakt. Die Ausbildung und Betreuung der Schülerlotsen war ihm all die Jahre ebenso ein wichtiges Anliegen wie das Erstellen und Überwachen des Sicherheitskonzepts in seiner Funktion als Sicherheitsbeauftragter.

Mit Barbara Wittmann verließ ein Fels in der Brandung das Kollegium. Gerade in den unruhigen Zeiten des Übertritts in der vierten Klasse behielt sie das nötige Augenmaß und beriet Eltern kompetent.

Birgit Wetzel unterrichtete in den letzten Jahren im Schulhaus Ebenhausen. Als profilierte Lehrerin der ersten und zweiten Klasse prägte sie ihre Schülerschaft nachhaltig. Die Schulanfänger im Schulhaus Rottershausen lagen Edeltraud Ludwig besonders am Herzen. Mit ihrer liebevollen, ruhigen Art erleichterte sie ihnen stets den Einstieg ins Schulleben.

 

In Anspielung auf die Fabulous Four sang der Lehrerchor zur Beatles-Melodie von Yellow Submarine „Das bedeutet nie mehr früh aufsteh‘n, nicht mehr korrigier‘n, bis Mitternacht fernseh’n.“ Wer nun auf eine lange Rede des Schulleiters wartete, in der die Verdienste der einzelnen Pensionisten gewürdigt würden, wurde enttäuscht. Wie es sich für beliebte Persönlichkeiten gehört, wurden die Fabulous Four nacheinander zum Talk auf die Promicouch gebeten. Hier erfuhren die Gäste in der Aula so einiges über ungewöhnliche Erziehungsmethoden, Vorlieben für Fußballclubs und Hobbies. Die angehenden Ruheständler erinnerten sich dabei gerne an ihre Lehrerzeit und erzählten so manche Anekdote aus dem Nähkästchen. So waren die vergossenen Tränen eher dem Lachen als dem Weinen geschuldet.

 

Die Zukunft der Pensionisten nahm die Fachlehrerin Adelheid Härterich mit ihrer Glaskugel in den Blick. Dabei entdeckte sie endlos dauernde Ferien, die je nach Typ in den Bergen, am Meer oder im eigenen Garten verbracht werden. Mit besten Wünschen hatte sie diese Zukunftsszenarien als Miniaturplastik liebevoll gestaltet und löste damit bei den Beschenkten große Freude aus.

 

Nicht vergessen wurde die gute Seele des Oerlenbacher Schulhauses, Irene Büttner, die nach fast 40 Jahren ihre Tätigkeit als Raumpflegerin beendete. Sie habe nicht nur für Hygiene bei Toiletten und Fußböden gesorgt, sondern auch für die Psychohygiene so mancher Lehrerseele. Viele Lehrkräfte und auch er selbst seien auf dem Weg nach Hause noch für einen kurzen Schwatz bei ihr stehen geblieben, wusste Schulleiter Ulrich Müller zu berichten.

 

Nicht zuletzt verabschiedete sich auch das Team der Ganztagesschule mit Liedern und Tänzen, die die Eigenheiten der fünf Persönlichkeiten gut zum Ausdruck brachten. Die Leiterin der GTS, Silke Zänglein, verglich sie bildhaft mit einer Hand. Ausgestreckt hätten sie jedem Hilfe angeboten und Bereitschaft zur Teamarbeit signalisiert. Bei Bedarf hätte sich diese Hand aber auch zu einer entschlossenen Faust ballen können.

 

Am Ende dieser langen, doch kurzweiligen Verabschiedungsgala revanchierten sich die angehenden Ruheständler ob der gelungenen emotionalen Veranstaltung mit einem großen Lob ihrerseits. „Wir sind uns sicher, dass wir in der tollste Schulfamilie gearbeitet haben, die wir uns wünschen konnten.“

Presseartikel

 

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